Mach im Waldviertel mit!
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Fläche ca. 4.600 km² / Einwohnerzahl ca. 220.000

Region in
Zahlen
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Besonder-heiten
Rund 1400 Teiche, skurrile Felsformationen, ursprüngliche Naturwälder und Moore 
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Gmünd, Horn, Krems, Waidhofen an der Thaya und Zwettl
Hauptorte
der Region
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Am Samstag den 22.4. 2023 von 9 - 17 Uhr fand in Schrems - Stadthalle die 1. Waldviertler Mitmachkonferenz statt. Hier geht es zur Nachlese
Am Samstag den 25.11.2023 fand unter dem Motto wiedersehen -weitersehen - weitersäen ein Treffen statt. Hier geht es zum Protokoll!

Unsere Mitmachkonferenz diente in erster Linie als Vernetzungsplattform. Es gab Raum für persönlichen Austausch, Thementische, einen Marktplatz der Möglichkeiten für Projekte und Initiativen und einen Speakerscorner. Damit ist ein weiterer Schritt in der Förderung von Innovationen und Etablierung nachhaltiger, sich selbst tragender Strukturen im Waldviertel gelungen.
Das beachtliche Innovationspotential der Aktiven im Waldviertel hat eine Plattform als Basis für Verbindungen bekommen. Fazit: Es ist möglich die endogene Regionalentwicklung wiederzubeleben, die Kräfte zu bündeln und vielleicht auch konkrete Projekte anzufachen. Privatinitiativen, Politik und Wirtschaft brauchen eine gemeinsame Gesprächsbasis, einen wertschätzenden Dialog und wohlwollende Kooperationen auf Augenhöhe.
 


Erste Waldviertler Mitmachkonferenz am 22.4.2023 in Schrems
Ernteveranstaltung am 25.11.2023 in Göpfritz/Wild 
Mut- und Mitmachtreffen am 9.2.2024 in Pürbach 

Aktivitäten 
Wir träumen von ...
Wir träumen von einer Region, in der beispielhaft mit den vielfältigen Herausforderungen und Veränderungen unserer Zeit umgegangen wird. Wir träumen von einer nachhaltigen Denk- und Handlungsweise, von Verbundenheit zwischen ökologischem, sozialem und ökonomischem Bewusstsein. Die Notwendigkeit der Energiewende, Mobilitätswende und Wirtschaftswende soll hier auf fruchtbaren Boden fallen. Regionale Lösungen müssen in einem möglichst umfassenden Dialog zwischen politisch Verantwortlichen und einer interessierten Bevölkerung gefunden und umgesetzt werden. Politik und Gesellschaft brauchen eine breitere Berührungsfläche als derzeit besteht. Das ist wichtig, um den kommenden Herausforderungen durch die sich immer stärker verschärfende Krisenlandschaft (z. B. Wirtschaft, Klima, Soziales) besser begegnen zu können. Bei aller notwendigen Veränderung soll der ursprüngliche Charakter der Landschaft und der Kultur des Waldviertels bewahrt werden. Bewahren heißt nicht Verharren in der Vergangenheit, sondern Umsetzen vieler guter Ideen auf möglichst breiter Basis und auf möglichst vielen Feldern. Wir träumen von einem tiefgreifenden Wertewandel auf allen Ebenen und einer resilienten, zukunftsfähigen Wirtschaft und Gesellschaft, die auf zu erwartende Veränderungen angemessen reagieren kann.
Das Waldviertel liegt im Norden von Niederösterreich und ist eine verhältnismäßig dünn besiedelte, waldreiche und naturbelassene Gegend mit kleinen Städten und Dörfern, deren Bevölkerungsdichte unter 48 Einwohnern pro km² liegt. In höheren Lagen sind immer wieder Moore anzutreffen, die teilweise touristisch erschlossen sind und sogar die Gründung von Kurzentren angestoßen haben. Agrar- und Forstwirtschaft dominieren seit jeher das Waldviertel. Die wellige Mittelgebirgslandschaft ist von keiner Autobahn durchschnitten und es konnte sich eine reiche Kulturlandschaft mit einem alten Erbe erhalten. Viele Stifte, zahlreiche Burgen, Burgruinen und Schlösser erzählen von einer reich bewegten Vergangenheit, was die Gegend auch für den Tourismus interessant macht. Zu einer stärkeren touristischen Erschließung kam es nach dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989. Da damals schon ein großes Umweltbewusstsein vorhanden war, vollzog sich dieser Vorgang sanft. Massentourismus ist im Waldviertel nach wie vor nicht vorhanden, ebenso Staus oder verstopfte Straßen. Stattdessen ist es immer noch ein Rückzugsgebiet für Menschen, die Ruhe und Frieden vor der Hektik und Geschäftigkeit der Ballungszentren suchen. Es gibt eine Regionalentwicklungskultur, die hier Mitte der 80er-Jahre ihren Ausgang genommen hat und beispielhaft für unzählige weitere Regionen gewesen ist. Viele beteiligungsorientierte Projekte haben eine lange Tradition, einige haben sich zu angesehenen Maßnahmen im Auftrag des Landes Niederösterreich weiterentwickelt. Engagement und Bürger*innenbeteiligung ist nach wie vor ein besonderes Anliegen in der Region.
Das Besondere an unserer Region ist ...
Im Kernteam sind Ulrike Kleindienst (Koordination), Christa Sarcletti, Philipp Kronbichler und Monika Moser aktiv. Alle sind in verschiedenen Waldviertler-Regionalgruppen tätig, vor allem der GWÖ-Waldviertel, Pioneers of Change, Parents for Future, Radlobby, Zukunftsklub Thayaland und der Plattform Lebenswertes Waldviertel. Wir sind gut vernetzt, engagieren uns unentgeltlich und selbstverantwortlich und werden von vielen weiteren Initiativgruppen bei unseren Vorhaben unterstützt.
Unser gemeinsames großes Anliegen ist es einen Beitrag zu leisten, den bestehenden „Systemen der Trennung“ z.B. zwischen Ehrenamtlich und Professionell, Macht und Ohnmacht, Reich und Arm, Regierungs- und Nichtregierungsorganisation, Links und Rechts, Mensch und Natur, Mann und Frau, Autofahrer und Zugfahrer, Jung und Alt, Alt und Neu, Zuag´roaste und Hiesige, Regional und Global, Anspruch und Wirklichkeit etc. entgegenzuwirken. Wir wollen Verbindungen schaffen und zeigen, dass  Wandel lebendig und Jeder und Jede von uns ein Teil davon ist. So wurde z. B. im Jahr 2021 das Experiment Bürger*innen-Rat organisiert und im Sommer 2022 ein „Waldviertler Mobilitäts-Projekttag“ veranstaltet.
Wir sind ...
Anlässlich der kontroversiellen Diskussionen rund um die "Windräder im Waldviertel" traf sich sich eine "Sonntagsgruppe", um sich sich dem Thema in einer prozessorientierten Form anzunähern. 

 
Mit Windkraft auf demokratischem Kurs